Wie läuft eine Augenbrauentransplantation ab?
Eine Augenbrauentransplantation ist ein präziser Eingriff, bei dem Haarfollikel verpflanzt werden. Sie wird durchgeführt, um die Augenbrauen bei Personen mit ausgedünnten oder fehlenden Brauen wiederherzustellen oder zu verdichten. Das Verfahren umfasst die Entnahme einzelner Follikeleinheiten – sogenannter Grafts –, meist aus dem Hinterkopfbereich oder von der Stelle hinter dem Ohr, sowie deren anschließende präzise Implantation in den Augenbrauenbereich.
Ein sehr wichtiger Schritt der Behandlung ist die individuelle Planung der Augenbrauenform. Bei der Eignungsprüfung berücksichtigt der Arzt die Gesichtsproportionen, die Anatomie der Augenpartie, das Alter des Patienten sowie die Beschaffenheit und Dichte der natürlichen Behaarung. Auf diese Weise lässt sich ein Behandlungsplan erstellen, der auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist.
Bei der Implantation der Haarfollikel wird besonderes Augenmerk auf den korrekten Winkel und die Wuchsrichtung der Härchen gelegt, um deren natürliche Anordnung so originalgetreu wie möglich nachzubilden. Im vorderen Bereich sowie an den Rändern des Augenbrauenbogens kommen häufig einzelne Follikeleinheiten (Single Grafts) zum Einsatz, was zu einem natürlichen Erscheinungsbild nach Abschluss des Heilungsprozesses beiträgt.
Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung nach der FUE-Methode, bei der kein chirurgischer Hautstreifen entnommen werden muss. Dadurch entsteht an der Entnahmestelle der Haarfollikel keine charakteristische lineare Narbe; der Heilungsverlauf und das Endergebnis hängen unter anderem von den individuellen Voraussetzungen des Patienten sowie der Einhaltung der Nachsorgeanweisungen ab.